Thymol und Luteolin in diesem leckerem Kraut gegen Histamin…

Ich bin immer auf der Suche nach schmackhaften Anti-Histamin-Waffen, die man essen kann. Ihr auch? Dann hab ich was für Euch:

Kleines Bilderrätsel: Worum handelt es sich bei diesem Kraut auf meiner Fensterbank?

Richtig, Oregano. Ich war ganz überglücklich, als ich diese Bio-Pflanze neulich im Supermarkt entdeckt habe. Denn während man Petersilie und Thymian, die im Übrigen ähnlich wirken, hier recht gut bekommt, ist Oregano doch meist nur getrocknet erhältlich. Damit wir aber die tollen Inhaltsstoffe Thymol (antimykotisch, antibakteriell) und Luteolin (mastzellenstabilisierend) in großen Mengen aufnehmen, sollten die Kräuter frisch sein.

Legt Euch also einen kleinen, feinen Fensterbankgarten als Anti-Histamin-Waffe an! Oregano ist richtig lecker in Saucen, Aufstrichen, Salat und kommt bei mir immer in die Pizza-Grundlage. In den Pizzateig könnt Ihr neben Schwarzkümmel- oder Olivenöl auch noch Schwarzkümmel selbst hineinwerfen, denn der wirkt antihistamin.

Tipp: Für alle, die Pizza lieben, aber sich mit Nachtschattengewächsen, inklusive Paprika, schwer tun, empfehle ich Butternusskürbis! Einfach etwa Kürbisfleisch mit einer Karotte weich kochen, pürieren, mit frischen Kräutern würzen und auf den Pizzaboden geben. Sehr lecker und ganz ohne Tomaten oder Paprika.

Nicht vergessen: Das Crowdfunding für mein Buch läuft noch. Ich danke allen, die bisher gespendet haben und hoffe, es finden sich noch mehr UnterstützerInnen, damit das Fundingziel erreicht wird.
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(c) Histamin-Pirat

Bella Italia…

Heute geht es auf kulinarische Reise nach Italien.

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Histamintechnisch ist Italien ja stets eine Herausforderung. Da denke ich an Tomaten, Weizenteig in Pizza und Pasta (+Hefe), Rotwein, Parmesan usw.

Einiges lässt sich aber mit kleinen Anpassungen durchaus „histamintauglich“ machen. Diesmal: Pizza.

Pizza selber machen

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten

Backzeit:

ca. 20 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten:

Für den Boden:

500g Dinkelmehl
1/3 TL Salz
1/2 TL Backpulver
1 TL Kümmel
Prise Rosmarin
4 EL Schwarzkümmelöl
8 EL Öl
1 Tasse Wasser
2 EL Hanfsamen

Für den Belag:

1/2 Tasse Wasser
2 rote Paprika
1 Karotte
1 Zehe Knoblauch
ca. 50 g Feta
1 gr. Mozzarella
Gemüse und Kräuter zum Belegen nach Geschmack und Verträglichkeit,
z.B. Fenchel, frischer Mais, Frühlingszwiebeln, Rucola, Petersilie, Oregano, Rosmarin
Lachsfilet, wenn es nicht vegetarisch sein soll/muss

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Zubereitung:

Für den Boden alle Boden-Zutaten mischen und gut durchkneten bis man einen festen Teig erhält. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech ausrollen oder ausbreiten.

Für die Grundierung Paprika, Karotten und Knoblauch schälen und klein schneiden. Mit 1/2 Tasse Wasser kochen bis die Karottenstücke weich sind. Pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Boden mit der Grundierungssauce bestreichen. Anschließend nach Wunsch belegen (Petersilie und Rucola erst NACH dem Backen frisch auf die Pizza geben).

Meine Pizza war belegt mit: 1/4 Fenchelknolle, 1 Frühlingszwiebel, Mozzarella, Feta, Mais, Oregano, Rosmarin – Rucola und Petersilie

Mikes Pizza war belegt mit: Mozzarella, Feta, 1/2 Lachsfilet, Rosmarin – Rucola und Petersilie

Den Backofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Für ca. 15-20 Minuten backen.

Petersilie und Rucola waschen und damit die Pizza garnieren.

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Tip: 

Die Pizza kann natürlich aufgeteilt und unterschiedlich belegt werden, wenn man sie selber macht. So bekommt jeder, was er mag.

Wenn von der Sauce etwas übrig bleibt, kann man den Rest als Paprikamark z.B. in Eiswürfelformen einfrieren. Danke noch mal an Rika für diesen Tip.

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat