Backrezepte veganisieren (Zitronenblechkuchen)

vegane-info

Gebäck veganisieren & Rezept

Heute gibt es einen ersten Vorgeschmack auf mein Vegan-Special. Ich werde ein paar einfache Anleitungen zum Veganisieren von Backwaren vorstellen – die auch „histamintauglich“ sind. Das mitgelieferte Rezept (weiter unten) ist aufgrund der enthaltenen Zitrone aber wohl nicht für jeden bzw. jede Betroffene etwas.

Neben den paar Vegan-Kniffen kommt noch mein Beitrag zur Aktion „Kochbuch-Wichteln“ vom Küchenatlas-Blog.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

Die liebe Karin von Tatort Küche war meine Wichtelpartnerin bei der Aktion vom Küchenatlas-Blog.

Karin hat mir selbst gemachtes Chili-Salz geschickt, das wirklich ordentlich scharf ist und wohl eher nur was für mich ist, da ich ja selbst keine Histaminintoleranz habe – anders als der Mann an meiner Seite. Überhaupt macht Karin auch vieles gerne selbst und so war sie eine wirklich passende Wichtelpartnerin. Schaut doch mal bei ihr vorbei. Ich bin ganz froh bei der Aktion mitgemacht zu haben. Es war eine gute Gelegenheit einen neuen, spannenden Blog zu entdecken, den ich noch nicht kannte.

Dazu gab es ein dickes Zitronenkochbuch.

Nun ja, auch Zitronen sind so eine Sache bei HIT. Viele vertragen sie nicht oder nur in kleinen Mengen. Sie gelten als Liberator, enthalten aber viel Vitamin C – aber eben auch viel Säure. Ob bzw. wieviel Zitronen Ihr vertragt, müsst Ihr individuell abwägen.

Ich habe mich aber über das Buch gefreut, nicht nur, weil ein total leckeres Zitronenblechkuchenrezept, sondern auch viele Infos rund um Zitronen enthalten sind. Wie immer, bei Zitrusfrüchten aber im Besonderen, gilt es bio zu kaufen – eh klar. Aber dann gibt es da noch „unbehandelte“ Zitronen. Und was heißt das eigentlich? Eva Gründel erklärt im Buch, dass Zitronen zur Haltbarmachung meist mit einer dünnen Wachsschicht überzogen werden. Diese behandelten Zitronen sind nur für die Saftgewinnung, also zum Auspressen geeignet. Wer aber die Schale auch verwenden will, muss bio und unbehandelt kaufen.

Wusstet Ihr, dass man ein bissl zu viel Zitrone gut mit Gurken neutralisieren kann? Die Autorin spricht sich definitiv gegen den Griff in die Zuckerdose aus, um zu viel Zitrone auszugleichen.

In dem Buch geht es wie der Titel verlautbaren lässt, um Zitronen. In allen Variationen werden Zitronen in Saucen, Dips, Vorspeisen, Hauptspeisen und Süßspeisen verarbeitet.

Ich habe direkt ein Auge auf Seite 116 geworfen. Denn hier gibt es Zitronenblechkuchen – eine absolute Kindheitserinnerung meinerseits. Meine Oma hat zu Geburtstagen und sonstigen Feierlichkeiten quasi obligatorisch ihren Zitronenblechkuchen mitgebracht, d.h. mitbringen müssen. Ich hab den geliebt, aber irgendwie hab ich selbst nie Zitronenblechkuchen gemacht. Zeit das zu ändern. Und mit meinem Vegan-Special im Hinterkopf dachte ich mir, mache ich doch eine Art „veganisierte Nostalgiebackaktion“. Omas Kuchen auf vegan sozusagen. Daher passt der Kuchen auch prima zu Kasselfoods Aktion „Nostalgieküche„.
Nostalgie

Und mindestens genauso gut auf Lixies Geburtstagstisch.

Lixie schreibt den Blog Photolixieous. Bei ihr gibt es übrigens auch leckere histaminarme Rezepte – und viel tollere Photos als bei mir 😉 Schaut also mal vorbei. Ihr Blog feiert gerade seinen 1. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!

*** nicht histaminarm ***

Das folgende Rezept enthält Zitronen, welche als Histaminliberatoren gelten. Je nach dem, wie sensibel Ihr reagiert, solltet Ihr diesen Kuchen lieber auslassen. Manch eine/r verträgt vielleicht doch ein Stück, aber Ihr seid vorgewarnt und so heißt es: Vorsicht.

Zitronenblechkuchen (vegan)

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Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten Arbeitszeit & ca. 20-25 Minuten im Ofen

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Blech:

Teig:

  • 400g Dinkelmehl
  • 100g Braunhirsemehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 10g selbst gemachter Vanillezucker
  • 150g Kokosblüten- oder Rohrohrzucker
  • (Pr. Kardamom)
  • Abrieb einer Zitrone
  • 200ml Hafermilch oder pflanzliche Milch nach Wahl/Verträglichkeit
  • 250g Kokosöl
  • 4 gestr. EL Chiasamen & 12 EL Wasser
  • Spritzer Zitronensaft
  • Pr. Salz

Zuckerguss:

  • ca. 150 bis 200g Rohrohrpuderzucker
  • 3-4 EL Zitronensaft
  • 1 EL heißes Wasser

Zubereitung:

  1. Den Eiersatz aus Chiasamen und Wasser ansetzen und für ca. 10 Minuten beiseite stellen zum Quellen.
  2. Das Öl fein schlagen und Zucker einrühren.
  3. Zitronenabrieb, Vanillezucker, Pr. Salz, (Pr. Kardamom), Spritzer Zitronensaft und schließlich den Eiersatz hinzufügen und cremig schlagen.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver vermengen und portionsweise abwechselnd mit der „Milch“ in die cremige Masse geben. So lange rühren bis ein glatter Teig entsteht.
  5. Den Backofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig auf dem Blech verteilen, glatt streichen.
  6. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten goldbraun backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen.
  7. Für den Guss Rohrohrpuderzucker sieben und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft und heißem Wasser glatt rühren. Die Masse sollte streichfähig, aber nicht flüssig sein.
  8. Den noch warmen Kuchen mit dem Guss bestreichen und trocknen lassen. Zum Servieren z.B. in Rauten oder Quadrate schneiden (mit einem Pizzaroller geht das auch).

Tip:

Der Kuchen schmeckt noch besser, wenn er einen Tag ruhen kann.

Tips – Backwaren veganisieren:

Im Originalrezept wird mehr Zucker (200g statt 150g) verwendet und hier reduziere ich immer ganz gerne.

Außerdem sind im Originalrezept 4 Eier angegeben. Pro Ei kann man einfach einen gestrichenen EL Chiasamen & 3 EL Wasser rechnen. Das rührt man an und lässt es ca. 10 Minuten quellen. Dann entsteht eine pudding-artige bzw. gelige Masse, mit der man Eier in Backwaren ersetzen kann, denn dieser Chiamix bindet genauso gut wie Eier. Das habe ich Euch schon im Glutenfrei-Spezial vor kurzem verraten.

In Backwaren tausche ich Butter (auch im Originalrezept angegeben) immer 1:1 mit Kokosöl aus.

Das Gleiche gilt für Milch. Vegane und histaminarme Alternativen sind z.B. Kokos-, Hafer-, Reis- und Mandelmilch. Pflanzliche Milchalternativen kann man auch einfach selbst machen. Für Kokosmilch und Reismilch gibt es bei mir schon Rezepte.

Wenn Ihr aber pflanzliche Milch kauft, achtet darauf, dass noch kein Zucker (und vor allem kein Agavendicksaft) drin ist und dass keine Bindemittel wie Guarkernmehl drin sind.

Weil Chiagel nicht ganz so fluffig ist wie sonst Eier, habe ich 100g des Mehls (insgesamt 500g) ausgetauscht gegen Braunhirsemehl. Braunhirsemehl ist leichter als Dinkelmehl und macht so den Teig fluffiger.

Mit den Tips könnt Ihr viele Backrezepte veganisieren, die ohne Schlagsahne/Schlagobers bzw. Eischnee auskommen. Zu diesen 2 Fällen komme ich noch an anderer Stelle. Aber Kekse, Marmorkuchen, Blechkuchen & Co werden so ganz leicht vegan.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Glutenfreie Info-Wochen (Teil 5): Piratenschiff & Buchrezension…

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Wie bereits an den vergangenen Tagen geht es auch heute wieder glutenfrei auf dem Blog zu.

Nachfolgend möchte ich Euch das Buch „Glutenfrei kochen für die ganze Familie“ von Anja Donnermeyer, erschienen im Trias-Verlag, vorstellen und als kleinen Vorgeschmack auf das Buch gibt es auch ein nachgebackenes Rezept (mit leichten Änderungen).

Buchrezension:

Das Buch kommt sehr schön bebildert daher und bietet zahlreiche Rezepte zum Nachkochen und -backen an. Vom Frühstück, über kindgerechtes Mittagessen, Snacks zwischendurch, bis zur Motivtorte wird eigentlich alles in diesem Familienkochbuch abgedeckt.

Zugegeben habe ich mich zuerst sehr über das Buch gefreut, war dann aber etwas enttäuscht, als ich feststellen musste, dass in allen Backrezepten Fertigmehlmischungen verwendet wurden. Klar, für alle, die einen einfachen Einstieg in das glutenfreie Kochen und Backen suchen, ist das unkompliziert, zumal man diese Fertigmehlmixe eigentlich in jedem Bioladen ums Eck oder im gut sortierten Supermarkt findet. Für alle, die aber schon ein bisschen Erfahrung in der glutenfreien Kocharena haben und nun auch mal mit einzelnen Mehlen experimentieren wollen, ist das Buch nichts. Auch für Betroffene von Histaminintoleranz, die auf Xanthan, etc. verzichten müssen bzw. wollen, ist das Buch daher eigentlich nichts.

Das Buch zielt aber eben auch eher auf LeserInnen ab, die schnelle und dennoch umfassende Abhilfe für den Alltag suchen, ohne dabei Spezialprodukte bestellen zu müssen oder sehr viel Zeitaufwand zu betreiben, kurzum, das Buch richtet sich vor allem an berufstätige Eltern, die am Anfang ihres glutenfreien Kochabenteuers stehen. Daher begrüßt die Autorin, selber Mutter eines „Zöli-Kindes“, wie sie schreibt, ihre LeserInnen auch mit „Liebe Eltern!“.

Die Autorin hat nach der Diagnose von Zöliakie bei ihrer Tochter zunächst überlegt: „Getrennt kochen oder gemeinsam glutenfrei?“

Sie hat sich für einen gemeinsamen Weg entschieden, auf dem die ganze Familie glutenfrei essen wird. So muss Emily nicht dauernd hören: „Das darfst Du nicht essen.“ und man muss auch aus den Küchenutensilien kein steriles OP-Besteck machen oder gar alles doppelt kaufen, einmal Backformen und Töpfe für den Rest der Familie und einmal für die glutenfreie Emily. Und im Endeffekt ist die Entscheidung für alle gesünder. Beim Mann von Anja wurde schließlich auch noch eine Glutensensitivität diagnostiziert…

Das Buch ist unkompliziert und leicht verständlich geschrieben, neben Rezepten, gibt es Einkaufstips und ein Interview mit einer Diplom-Ökotrophologin und Ernährungsberaterin.

Julien Venesson (sein Buch habe ich kürzlich vorgestellt), seines Zeichens auch Ernährungsberater, würde wahrscheinlich nicht in allem zustimmen, was Elke Meis-Möllenkotte der Autorin im Interview rät.

Glutenfreie Ernährung führt, wie Meis-Möllenkotte richtig sagt, nicht nur nicht zu Mangelerscheinungen. Man könnte noch expliziter werden und darauf hinweisen, dass glutenfreie Mehlsorten sogar gehaltvoller sind als herkömmliches Mehl, v.a. Weizenmehl.

Ich verstehe, dass sich so manche oder so mancher Betroffene konkrete Einkaufstips wünscht, genauso muss man dabei aber auch das richtige Mittel zwischen Hinweisen und Werbung finden. Das Buch wird am Ende eher zur Werbekampagne für Schär und Glutano (mittlerweile auch Schär).

Die Autorin schreibt z.B. von der Möglichkeit bei McDonald’s glutenfreie Pommes zu bekommen oder dass Kinderschokolade glutenfrei ist und wie bereits erwähnt, werden nur Fertigmehlmischungen von Schär und Glutano verbacken. Mir stößt es da vor allem bei McDonald’s in einem (Familien-)Kochbuch übel auf, denn kindgerecht oder gesund ist „Essen“ von dieser Fast-Food-Kette sicher nicht, auch wenn McDonald’s schon seit einiger Zeit mit Salt, Wraps und sogar einem Veggie-Burger einen Imagewandel versucht…

Aufgrund der verwendeten Fertigmehlmischungen ist das Buch eher ungeeignet bei „Doppelt-Betroffenen“, die glutenfrei und histaminarm essen müssen, zu empfehlen. Wer sich etwas auskennt, kann aber Rezepte individuell anpassen.

Zusammenfassung:

  • 120 Seiten mit 41 Farbfotos, 13,99 Euro
  • alle Backrezepte mit Fertigmehlmischungen
  • daher die meisten Rezepte nicht histaminarm
  • praktische Küchen- und Einkaufstips
  • auch mit veganen Rezepten
  • aus dem Alltag einer betroffenen Familie, Rezepte für Kinder
  • Kaufempfehlung: Ja, für die, die erst beginnen glutenfrei zu backen und zu kochen
  • Nein, für alle, die sich schon etwas auskennen oder mit einzelnen Mehlsorten experimentieren wollen oder sich histaminarm ernähren müssen

Und nun ein Rezept von Seite 99, das irgendwie wie aufgelegt daherkommt, denkt sich der Histamin-Pirat 😉

Ich habe es als „nicht histaminarm“ markiert, weil Kakaopulver im Rezept vorkommt. Kakao selbst enthält aber eigentlich kaum Histamin, gilt jedoch als Histaminliberator. Mehr dazu hier. Ihr solltet daher individuell abwägen, ob Ihr diesen Kuchen genießen wollt oder nicht. In kleinen Mengen scheint Kakao hier kein Problem zu sein, eher im Gegenteil. Ich verwende Kakaopulver ohne Sojalecithin. Wie immer lautet die Devise: Die Dosis macht das Gift. Außerdem kann der Mann an meiner Seite auf einiges verzichten, aber Schokolade gehört nicht dazu 😉

*** nicht histaminarm ***

Piratenschiff

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Zubereitungszeit:

ca. 40 Minuten + ca. 55-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 1 Kuchen:

  • 250g Butter ODER Kokosöl
  • 120g Rohrohrzucker ODER Kokosblütenzucker
  • 40g selbst gemachter Vanillezucker
  • 1 Ei (im Originalrezept sind 5 angegeben, aber ich habe einige ersetzt)
  • 3 EL Chiasamen(mehl) + 9 EL Wasser als Ei-Ersatz
  • 55g Maisstärke
  • 30g Kokosmehl
  • 20g Kokosflocken
  • 90g Braunhirsemehl
  • 80g Reismehl
  • 30g Haselnuss- ODER Mandelmehl
  • 65g Quinoamehl
  • 1 Pck. glutenfreies Backpulver
  • 12 EL Milch ODER pflanzliche Milch
  • 8 EL Kakaopulver (ohne Sojalecithin)
  • Pr. Kardamom
  • ca. 200g weiße Kuvertüre

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Zubereitung:

  1. Ei-Ersatz aus Chiasamen und Wasser ansetzen und etwas andicken lassen.
  2. Butter/Öl mit Zucker, Vanillezucker, Kardamom, Ei und Ei-Ersatz cremig schlagen.
  3. Mehlsorten und Maisstärke hinzufügen und verrühren. Backpulver unterrühren.
  4. Milch und Kakaopulver unterrühren.
  5. In eine gefettete Kastenform füllen (am besten noch mit Kokosflocken einreiben, dann geht der Kuchen besser aus der Form).
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 55-60 Minuten backen. Auskühlen lassen und aus der Form lösen. Mit einem scharfen, langen Messer vorne und hinten Spitzen einschneiden, so dass Bug und Heck entstehen.
  7. Ein Teil der Abschnitte können als „Kommandobrücke“ auf den Kuchen gesetzt werden. Eine Piratenflagge basteln (als Mast habe ich ein Essstäbchen verwendet) und in das Schiff stecken. Mit Schokolade das Schiff überziehen.

Der Kuchen wurde von mir auf einzelne Mehlsorten angepasst, so dass kein Xanthan oder dergleichen als Bindemittel enthalten ist. Darüber hinaus habe ich die Eimenge durch den Chiamix reduziert, da ich versuche möglichst eiarm zu backen, weil das besser verträglich scheint. Einige verwenden auch die kleineren Eier von Wachteln oder Enten und bei den im Original angegebenen 5 Eiern braucht man dann doch’ne Menge Eier. Ihr könnt den Kuchen auch vegan machen. Dazu verwendet Ihr statt dem Ei einen weiteren EL (gestrichen!) Chiasamen mehr & 3 EL Wasser zusätzlich. Der Kuchen ist schön saftig, damit er das bleibt, ist es wirklich eine gute Idee ihn mit Kuvertüre zu überziehen (so bleibt die Feuchtigkeit unter der Schoki im Kuchen).

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Ich bedanke mich beim Trias-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Aussagen entsprechen meinen eigenen Vorstellungen und sind nicht vom Verlag, der Autorin oder anderen beeinflusst worden.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Knuspersommer…

Eine Tarte in knalliger Farbe mit leicht saurer Note ist doch genau das Richtige im Sommer, dachte ich. Und daher gibt es eine Ribisel-/Johannisbeertarte in rosa mit Knusperboden – nicht nur histaminarm, sondern auch laktosefrei, wer mag.

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Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten + ca. 60 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten:


Für den Boden:

200g Dinkelmehl

100g Butter (weich) oder Kokosöl für die laktosefreie Variante

5 EL Zucker

1 EL Vanillezucker

1 Ei

Msp. Backpulver

Pr. Kardamom, wenn es vertragen wird

Für die Füllung:

300g Ribiseln/rote Johannisbeeren

3 Eigelb

3 Eiweiß

100g Zucker

1 EL Vanillezucker

75g Kokosflocken

35g Kokosmehl

Pr. Kardamom, wenn es vertragen wird

Zubereitung:

 

Alle Zutaten für den Boden mischen und gut durchkneten.

Eine Springform fetten und mit dem Teig, mit hohem Rand, auslegen.

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Ribiseln/Johannisbeeren waschen und von den Stielen befreien.

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Eiweiß mit ca. 50g Zucker schaumig schlagen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und mit dem Stabmixer pürieren. Die Füllung in die Springform geben und gleichmäßig verteilen.

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Bei 150°C ca. 60 Minuten backen.

Vor dem Verzehr auskühlen lassen.

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(So ähnlich entdeckt auf cahama.wordpress.com)

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Für den Osterhasen…

Karottenkuchen

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten Arbeitszeit + ca. 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit:

normal

Zutaten:

 

Für den Teig:

4-5 Karotten (gekocht)
2/3 Tasse Öl, z.B. Distel-, Hanf- oder Kokosöl
1/2 Tasse Kokosblütenzucker und 1 1/2 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier, Größe M
1 1/2 Tassen Dinkelmehl (wahlweise/nach Geschmack kann ein Teil des Dinkelmehls durch Kokosmehl ersetzt werden)
1/2 Tasse Kokosflocken
1/2 Pck. Backpulver

 

Für das Topping:

200 g weiße Schokolade

Kokosflocken zum Bestreuen

 

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Zubereitung:

 

Karotten kochen (ca. 20 Minuten). Gekochte Karotten mit Öl mischen und pürieren. Die Eier mit dem Zucker und einer Prise Salz schaumig rühren und hinzufügen.

Mehl und Backpulver mischen und unterrühren bis ein glatter Teig entstanden ist.

Den Backofen auf 180° C bei Ober- und Unterhitze vorheizen.

Eine Kastenform einfetten und den Teig einfüllen.

40 Minuten backen. Je nach Bräunung den Kuchen bei gleicher Temperatur noch weitere 10-15 Minuten fertig backen bis er eine goldgelbe Farbe hat.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen, dann aus der Form lösen.

Man kann den ausgekühlten Kuchen einfach mit etwas Puderzucker/Staubzucker verzieren – oder man bestreicht ihn mit einem Weiße-Schokoladen-Topping:

Die Schokolade grob zerteilen und in einem kleinen Gefäß über dem Wasserbad schmelzen. Die Schokomasse entweder ganz glatt auf den ausgekühlten Kuchen auftragen oder leichte Wellen einarbeiten. Mit Kokosflocken bestreuen.

 

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Tip:

 

Sie können auch Muffins aus diesem Teig machen. Dementsprechend verkürzt sich die Backzeit um ca. die Hälfte (20-25 Minuten).

 

Luna hat sich als Osterhase verkleidet 😉

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(So ähnlich entdeckt auf chefkoch.de)

 

Guten Appetit & frohe Ostern!

 

(c) Histamin-Pirat

Zum Valentinstag…

Apfel-Brombeer-Kuchen mit einem Hauch Kokos

Zubereitungszeit:

 

ca. 20 Minuten Arbeitszeit + ca. 45 Minuten Backzeit

 

Schwierigkeit:

 

einfach

 

Zutaten:

 

350 g Äpfel (am besten austesten, welche Apfelsorten man verträgt)

250 g verträgliches Mehl, z.B. Dinkelmehl

50 g Kokosmehl

3 TL Backpulver

1 TL Zimt, alternativ: Kardamom

150 g Rohrzucker (kann auch anteilig durch Ahornsirup oder Honig ersetzt werden)

1 Ei(gelb)

200 g Frischkäse

200 g Brombeeren

etwas Fett/Butter und Kokosflocken für die Form

 

Zubereitung:

 

Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und die Äpfel würfeln. In einem Topf mit Wasser etwa 10 Minuten köcheln.

 

Mehl mit Backpulver, Zimt und Zucker vermischen. Ei(gelb) und Frischkäse verrühren, die Äpfel unterheben und zum Mehlgemisch geben. Zu einem glatten Teig verarbeiten.

 

Die Brombeeren waschen und verlesen und unter den Teig heben.

 

Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Eine Kastenform fetten und mit Kokosflocken ausstreuen. Den Teig hineingeben und etwa 45 Minuten backen (Messerprobe).

 

 

(So ähnlich entdeckt auf  chefkoch.de)

Guten Appetit!

 

 

(c) Histamin-Pirat

Saftiger Backspaß…

Apfelkuchen mit Zucchini

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten 

Backzeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

normal

Zutaten:

Für den Teig:
2 kleine Zucchini
100g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
125g weiche Butter
3 Ei(gelb)
140g Dinkelmehl
1 TL Backpulver
Für den Belag:
300g Äpfel
50g Mandel(n), geschälte
bei Bedarf, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

Die Zucchini waschen, Blüten- und Stielansätze entfernen, das Kerngehäuse entfernen, grob raspeln.
Für den Teig den Zucker mit Vanillezucker mischen und zusammen mit der Butter schaumig rühren. Erst nach und nach die Eier/das Eigelb, dann die Zucchini unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und unter die Schaummasse rühren.
Den Ofen auf 200°C vorheizen.
Die Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden. Die Mandeln klein hacken.
Die Springform auf 25 cm einstellen, den Teig einfüllen, mit den Apfelscheiben belegen und mit den gehackten Mandeln bestreuen. Auf der mittleren Schiene etwa 30 Minuten backen (Garprobe z.B. mit einem Messer machen: Wenn kein Teig mehr am Messer kleben bleibt, ist der Kuchen fertig).
Den fertigen Kuchen mit Puderzucker bestreuen, wer mag.

(So ähnlich entdeckt auf chefkoch.de)

 

Tip: 

Durch die Zucchini wird der Kuchen herrlich saftig ohne dabei im Geschmack zu dominieren.

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat