Küchengeheimnisse


Geheimnisse aus meiner Küche –

nützliches Zubehör und praktische Küchentipps

 

Was braucht man wirklich, um gute und gesunde Köstlichkeiten zu zaubern?

Zunächst einmal natürlich eine gute Hand voll Liebe – damit gelingt alles besser 🙂

Daneben ist Know-How immer praktisch. Basics wie „Mehlschwitze“ oder „Brühe“ hat man schnell gelernt. Bei einer Mehlschwitze erhitzt man etwas Butter oder Öl in der Pfanne und fügt dann etwas Mehl hinzu und rührt rasch um, so dass die cremige Masse nicht anbrennt. Hiermit lassen sich Saucen prima andicken ohne Saucenbinder. Am besten fügt man das Wasser schluckweise hinzu und rührt immer wieder um, damit sich keine Klumpen bilden.

Brühe kann man auch einfach selber machen. Gemüsebrühe macht man mit Suppengrün. Bei einer Fleischbrühe kocht man Fleisch(reste) oder Knochen mit ab. Man kann auch „Instant-Brühe“ vorbereiten, indem man Gemüse klein häckselt und im Backofen trocknet. Dieses Instantmaterial hält sich jedoch nicht so lange. Vorbereitete Brühe kann man auch in Eiswürfelformen einfrieren und hat so gleich Portionen bereit fürs nächste Mal. Genauso kann man ürbigens mit Saucen- oder Suppenresten verfahren.

 

Weitere Basics werden im Laufe der Zeit folgen.

 

Beim Kochen mit Intoleranzen steht man immer wieder vor der Herausforderung clever Zutaten auszutauschen und zu ersetzen.

Seit kurzem versuche ich Zucker stark zurückzufahren, auch wenn es, anders als zum Beispiel bei Fruktose-Intoleranten, kein direktes Histamin-Problem ist. Bei Fruktoseintoleranz muss Zucker gezielt durch z.B. Traubenzucker, Rübensirup oder dergleichen ersetzt werden. Ahornsirup, den ich gerne als Zuckerersatz verwende, ist da keine Option. Mehr zu den verschiedenen Intoleranzen erfahrt Ihr hier. Auch Kokosblütenzucker, der viel gehaltvoller als herkömmlicher Kristallzucker ist, geht bei Fruktoseintoleranz nicht. Für das Kochen und Backen bei Histaminintoleranz sind dies aber tolle Optionen, genauso wie Honig. Zuckeralkohole wie Xylitol gehen jedoch auch bei Histaminintoleranz in der Regel nicht.

Insbesondere beim veganen Kochen, wo also nicht nur Fleisch weggelassen wird (das wäre vegetarisch), sondern auch Milch, Eier, Butter, usw. braucht man schmackhafte und effektive Ersatzmaterialien mit ähnlichen Eigenschaften.

Ein super Ersatz für Eier sind z.B. Chia-Samen, die bei mir nun immer häufiger zum Einsatz kommen. Angerührt mit etwas Wasser ergibt sich ein klebriger Pudding mit schwarzen Pünktchen, der erstaunlich gut schmeckt und genauso gut bindet wie Eier, wenn’s ums Backen geht.

Lange glaubte ich, dass man Milch nur durch laktosefreie oder der von mir mittlerweile so verhassten Sojamilch ersetzen kann. Soja wird nicht nur schlecht vertragen bei Histaminintoleranz, der Anbau von Soja im großen Stil begünstigt Monokulturen und führt mittlerweile vielerorts zum Habitatverlust von vielen Regenwaldbewohnern. Auch in als „bio“ deklarierten Sojabohnen hat man immer wieder Spuren von GMOs gefunden. Einige Gründe also auf Soja zu verzichten.

Das Schreiben des Blogs hat mich nun zu – auch geschmacklich – spannenden Alternativen gebracht, so z.B. Mandelmilch, Hafermilch, Reismilch… OK, genau genommen, sollte man „Saft“ sagen, denn schließlich werden die Mandeln & Co nicht gemolken, aber „Kaffee mit Saft“ klingt halt doch einfach blöd und wird sich wohl nicht durchsetzen 😉

 

Weitere Tipps zum Thema „gesund ersetzen“ werden folgen.

 

Abschließend möchte ich noch ein paar absolut elementare Küchengeräte vorstellen, die Ihr gebrauchen könnt, wenn Ihr Rezepte von meinem Blog nachkochen möchtet.

Das wahrscheinlich am häufigsten verwendete Gerät (neben Backofen und Herd, versteht sich) ist der Pürierstab. Wenn Ihr einen Standmixer habt, geht das natürlich auch. Ich brauche den für Saucen, Suppen, Milch, Zahnpasta, Aufstriche, Smoothies, Lassis, usw.

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Direkt danach, wenn es um Nutzungshäufigkeit geht, findet man den Entsafter. Fast jeden Morgen mache ich selber Saft aus was immer gerade zur Verfügung steht: Karotten, Äpfel, Gurken, Brokkoli, Brombeeren, Zucchini… alles kommt in das „Küchenkarrussel“. Die Reste verwende ich oft für Muffins, Kuchen oder Brot.

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Auch gaaanz wichtig ist der kleine Mörser. Im Moment kommt der meist zum Einsatz, um die Gewürznelken für die Zahnpasta „kleinzukriegen“.

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Wenn ich nicht von Hand mit dem Schneebesen rühre oder mit den Händen Teig knete, kommt das maschinelle Handrührgerät zum Einsatz.

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Ehrlich gesagt, eher seltener, aber eben doch in Verwendung, ist die digitale Küchenwaage. Ich koche ja selten nach Kochbüchern und mache vieles eher „frei Schnauze“ (wahrscheinlich sind daher nicht immer alle Zutatenangaben so ganz genau), aber manchmal ist auch dieses Teil recht praktisch.

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Und, habt Ihr auch Küchengeheimnisse, die Ihr teilen wollt? Unten habt Ihr, wie immer, Platz für Kommentare 🙂

 

Zuletzt aktualisiert am 20.08.2014

 

(c) Histamin-Pirat

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