Herbstlicher Nudelauflauf…

Draußen herbstelt es schon ordentlich: Das Laub verfärbt sich in sonniges Gelb, lebhaftes Orange und signalfarbendes Rot. Die Sonne scheint sich ein letztes Mal so richtig Mühe zu geben beim Strahlen und verabschiedet sich offenbar mit einem goldenen Herbst in den Winter. Ich liebe diese Jahreszeit! Endlich freut es mich wieder in der Küche zu stehen. Ich bin nämlich ein absoluter Sommerkochmuffel. Im Sommer ist der Herd nur Katzenplattform. Seht selbst:

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Jetzt hat aber alles, was ich mag, wieder Saison: Maroni, Kürbis & Co. Und man kriegt am Herd keine Schweißausbrüche mehr. Starten wir also gleich einmal mit meinem Herbst-Liebling in die neue Jahreszeit: Maroni! Sie spielen die Hauptrolle im herbstlichen Nudelauflauf, der natürlich hervorragend zum #VeggieKochevent – Herbst 2016 passt.

Maroni-Nudelauflauf (vegetarisch)

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten im Backofen + 30 Minuten + 20 Minuten im Backofen

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für ca. 3 bis 4 Personen:

  • ca. 250 g Maroni
  • ca. 200 g Dinkel-Fusilli
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3-4 Karotten
  • 3 Paprika
  • Olivenöl zum Braten
  • 4-5 Stängel glatte Petersilie
  • junger Gouda in Scheiben und/oder Ziegenkäse
  • Salz, Pfeffer und andere Gewürze nach Wahl, z.B. Oregano

Zubereitung:

Zunächst die Maroni garen. Dazu die Maroni kreuzweise einritzen und etwa 20 Minuten bei 200°C im Backofen rösten. Danach auskühlen lassen und schälen. Beiseite stellen.

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Paprika und Karotten waschen und schälen und in kleine Stücke schneiden. Knoblauch schälen und hacken. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und das Gemüse mit dem Knoblauch kurz andünsten. Dann mit Wasser aufgießen. Jedoch nicht so viel, dass das Gemüse bedeckt wird. Auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel etwa 15 bis 20 Minuten köcheln lassen.

Währenddessen Salzwasser zum Kochen bringen und einen Schluck Öl zugeben. Die Nudel bis eine Minute vor gar kochen. Abseihen und beiseite stellen.

Das Gemüse fein pürieren, so dass eine sämige Sauce entsteht. Gegebenfalls Wasser zugeben. Petersilie fein hacken und 2/3 der Petersilie an die Sauce geben, mit Oregano, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Maroni in mundgerechte Stücke schneiden (sechsteln). Fusilli und Maroni mischen.

Eine Auflaufform vorbereiten. Das Pasta-Maroni-Gemisch einfüllen und mit der Sauce bedecken. Darauf die Käsescheiben verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft ca. 15-20 Minuten überbacken, bis der Käse schön zerlaufen ist.

Mit frischer Petersilie servieren

Tipp: Petersilie ist ein toller Vitamin-C-Lieferant und wirkt daher histaminsenkend.

(c) Histamin-Pirat

Inspiralisiert – One-Pot-Gemüse-Pasta (Buchrezension)

One-Pot-Pasta (vegan, glutenfrei)

Kennt Ihr schon den neuen Food-Trend Zoodles oder Coodles? Hinter dem ulkigen Namen verbergen sich Gemüsenudeln aus jeweils Zucchini (Zoodles) oder Karotten (Coodles). Die Teile sind nicht nur schnell gemacht, sondern auch noch glutenfrei und richtig leeecker. Die Gemüsenudeln kann man wie herkömmliche Nudeln mit Sauce zubereiten. Meine erste Rezeptidee sieht so aus:

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Person:

  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 1 große Karotte

nicht histaminarm:

  • 1/2 Hand voll Cashewkerne
  •  4 mittelgroße Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • Oregano
  • frisches Basilikum
  • Salz und Pfeffer
  • Öl

Alternativ kann man Paprika nehmen, damit es histaminarm wird. Eine histaminarme Tomatensauce OHNE Tomaten gibt es auch hier. Wer es verträgt, kann die Cashewkerne natürlich ergänzen.

Zubereitung:

Das Gemüse gründlich waschen. Dann Karotten, Paprika/Tomaten schälen. Tipp für alle, die Tomaten verwenden (wenn’s nicht histaminarm sein muss): die Tomaten in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Dann löst sich die Haut quasi von selbst.

Knoblauch schälen und hacken. Cashewkerne hacken. Karotte und Zucchini in den Spiralschneider geben, wenn Ihr sowas habt. Ansonsten macht es wie ich: Bandnudeln mit dem Sparschäler herstellen! Geht auch.

In einer Pfanne etwas Öl erhitzen: geschälte Paprika/Tomaten in Stücken mit den Cashewkernen und Knoblauch hineingeben und erhitzen. Nach ein paar Minuten die „Nudeln“ für 2 bis 4 Minuten mitgaren, so dass sie noch Biss haben, aber doch etwas weich sind. Da können die Geschmäcker auch etwas variieren.

Mit Kräutern, Salz und Pfeffer abschmecken und gleich servieren.

Wer übrigens noch Ideen braucht, was man alles Glutenfreies (und nicht immer Veganes) mit dem Spiralschneider und Sparschäler so veranstalten kann, schaut am besten mal hier hinein:

Mein Rezept stammt zwar nicht aus dem Buch, aber auch hier dreht sich alles um das geschnippelte Gemüse in all seinen Variationen.

Zunächst war ich zwar nicht sonderlich angetan, als ich in der Einleitung las:

Meine süße Großmutter – die zur Messe stolz ihr bestes Sonntagsgewand anzog und mir den Mund mit Seife auswusch, wenn ich „pissen“ statt „Pipi machen“ sagte – ließ immer irgendetwas im Ofen anbrennen.

Schließlich handelt es sich doch um ein Kochbuch. Persönliche Anekdoten hin oder her, weder vom Pissen noch vom Pipi Machen will ich in einem Kochbuch lesen. Nicht so appetitlich. Doch wenn man darüber hinwegsehen oder schmunzeln kann, wird’s danach besser und richtig informativ. Kurzerhand erfuhr ich auf S. 24, dass Spiralgemüse mehr kann als Zoodles & Co, z.B. „Reis“. Offenbar als missglücktes Experiment entdeckte die Autorin, dass gekochtes Spiralgemüse zerfellt und nachher wie Reis ausschaut. Sie probierte das mit Butternusskürbis, soll aber auch mit anderem spiralisiertem Gemüse gehen. Das landet also mal auf meiner To-Do-Liste. Reis in 5 Minuten ohne Kochbeutelmist oder Fertigzeugs? Ja, das geht dann.

Und auch in Sachen Zoodles gibt es einen Tipp. Zucchini bestehen schließlich zu 95 Prozent aus Wasser. Damit man nachher bei einem Saucengericht mit Zoodles (wie oben) nicht „Suppe“ auf dem Teller hat, empfiehlt es sich die Sauce gut einzukochen bzw. anzudicken. Es kann auch helfen, die Zucchini vorher gut trocken zu tupfen. Und das Verhältnis muss stimmen: 70 Prozent „Nudeln“ zu 30 Prozent Sauce.

Das Buch bietet neben zahlreichen Tipps natürlich haufenweise gute Kochideen für spiralisiertes Gemüse. Das Meiste ist glutenfrei, manches ist vegan, vieles vegetarisch und einiges ist auch paläotauglich. Insofern ist quasi für jeden etwas dabei. Histaminarme Rezepte sind nicht direkt ausgewiesen, wie in den meisten Kochbüchern. Aber folgende Rezepte bieten sich mit eventuell kleinen Abänderungen durchaus an:

S. 40 Blaubeer-Süßkartoffel-Waffeln

S. 65 Zitronen-Knoblauch-Brokkoli mit Bacon (vielleicht ohne Bacon)

S. 76 Nudelsuppe mit Hünchen und Möhren

S. 85 Caprese-Zucchini-Salat (statt mit Tomaten mit Paprika)

S. 92 Apfel mit Spargelstreifen, Gorgonzola und Pekannüssen (vielleicht einer anderen Käse verwenden, z.B. Mozzarella und vielleicht Cashewkerne oder Macadamianüsse statt Pekannüssen)

S. 117 Süßkartoffel-Mini-Pizzas mit Rucola, Oliven und Zwiebeln (den Belag kann man natürlich anpassen)

und vieles mehr.

Grundsätzlich bietet das Buch Ideen fürs Frühstück, für Hauptspeisen wie Nudelgerichte oder Gerichte aus dem Ofen, Sandwiches und Desserts.

Für alle, die neue Ideen für ihren Spiralschneider brauchen oder ihren Sparschäler für höhere Aufgaben bestimmt sehen 😉 empfehle ich dieses Buch. Man muss ja nicht alles direkt so nachkochen, aber man kann sich garantiert inspiralisieren lassen.

Zusammenfassung

  • 224 Seiten, Paperback
  • Kochbuch mit praktischen Anleitungen rund um das spiralisierte Gemüse
  • viele glutenfreie Rezepte
  • teils vegetarisch, vegan, aber auch mit Fleisch
  • 19,99 Euro, erschienen im Riva-Verlag

Ich bedanke mich beim Riva-Verlag für das gratis zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Die gemachten Angaben sind weder vom Verlag, noch vom Autor oder anderen beeinflusst worden und entsprechen meinen eigenen Ansichten.

Bunte Pasta…

Heute gibt es mal wieder etwas aus der Kategorie „wenn es ganz schnell gehen soll“.

Vegane Pasta mit Gemüsestreifen und Knusperhanfsamen

Zubereitungszeit:

ca. 20 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1-2 Personen:

  • Dinkel-Fusilli ODER Reis-Fusilli (glutenfrei) nach Wunsch bzw. Hunger
  • eine Hand voll Brokkoliröschen
  • 1 gr. ODER 2 kl. Karotten
  • 1 ca. 10cm langes Stück Zucchini
  • 1-2 EL Hanfsamen
  • Salz, Pfeffer
  • Curcuma
  • Öl zum Braten
  • 1-2 Zehen Knoblauch, gehackt

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Zubereitung:

Wasser für Pasta erhitzen.

In eine tiefe Pfanne (ich nehme eine unbeschichtete Edelstahlpfanne) Wasser einfüllen, so dass es ca. 3 cm hoch steht (Wer einen Dämpfeinsatz hat, kann den Brokkoli auch damit garen). Den Brokkoli in das kochende Wasser geben und bissfest kochen (dauert ca. 8 Minuten). Abseihen.

Karotten und Zucchini waschen, Karotten und Knoblauch schälen, Knoblauch hacken. Zucchini und Karotten mit einem Sparschäler in Streifen schneiden. Das Innerste der Karotten kann auch roh geknabbert werden, wenn es sich nicht mehr richtig schälen lässt.

Pasta in kochendes, leicht gesalzenes Wasser mit einem Schuss Öl geben (ich verwende Hanfsamenöl). Pasta nach Beschreibung kochen, meist um die 8 Minuten. Pasta abseihen.

Etwas Öl in der Pfanne erhitzen (ich habe Kokosöl verwendet) und das Gemüse wenige Minuten darin schwenken, so dass es warm wird. Wer mag, kann auch die Fusilli kurz mit anbraten. Den Knoblauch und die Hanfsamen ganz zum Schluss dazugeben. Mit Gewürzen abschmecken.

Pasta mit dem warmen Gemüse servieren.

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

 

Klappe, die Zweite…

Teigtaschen mit Pesto-Genovese-Feta-Füllung

 

Einige von Euch erinnern sich vielleicht noch an meinen ersten Teigtaschenversuch. Heute geht es in die zweite Runde mit einem neuen vegetarischen Teigtaschenrezept. Geschmacklich finde ich das noch besser, aber probiert doch einfach selbst.

Zubereitungszeit:

ca. 1h + 1h Ruhzeit im Kühlschrank

Schwierigkeit:

normal

Bilder: Klick zum Vergrößern

Zutaten für die Teigtaschen:

250g Dinkelmehl
2 Eier, 1 Eigelb
2 EL Hanföl
Pr. Salz
4-5 Blätter fr. Basilikum
Pr. Thymian

Zutaten für die Füllung:

ca. 150g Feta
2 Hände voll Basilikum
1 geh. EL Kürbiskerne
1 geh. EL Hanfsamen
etwas Öl (ich habe Hanföl verwendet)

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken. Eier, Eigelb, Öl, Salz und Kräuter hineingeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten, der nicht kleben soll. In Folie wickeln und 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Währenddessen die Füllung vorbereiten. Dazu Basilikum waschen, in eine Schüssel zupfen, die Samen und Kerne und einen Schluck Öl hinzufügen. Das Ganze fein pürieren. Am Ende soll eine cremige Masse entstehen, die nach Pesto ausschaut. Gegebenenfalls muss dazu mehr Öl hinzugefügt werden.

Wenn die Konsistenz stimmt, den Feta hineinbröckeln und alles vermengen. Wer es verträgt und mag, kann auch noch eine Knoblauchzehe hineinpressen.

Den Teig auf einer Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen und dann jeweils 6x11cm große Stücke ausrädeln. Auf jedes Stück ca. 1 EL Füllung. Die Teigstücke der Länge nach übereinanderklappen und die Ränder fest andrücken, evtl. vorher die Ränder mit etwas Eiweiß einpinseln.

Die Teigtaschen in kochendes Salzwasser mit etwas Öl geben und auf mittlerer Hitze fertig kochen (ca. 8 Minuten).

Mit frischem Basilikum und einer Sauce nach Belieben anrichten. Man kann auch vorher mehr Pesto (ohne Feta) machen und später dazu essen. Bei uns gab es die Kürbissauce vom ersten Teigtaschen-Rezept.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Randvoll gefüllt…

Zweierlei Teigtaschen mit Kürbis- und Steinpilzfüllung an Kürbissahnesauce

 

Ihr wisst ja, dass ich kein Fan von Kochbüchern bin – eigentlich. Vor kurzem habe ich aber doch ein Kochbuch für mich entdeckt, das mir rundum gefällt. Das Teubner Handbuch Vegetarisch enthält jede Menge Tricks aus der Küche, viele Hinweise zu allerlei vegetarischen Zutaten und natürlich leckere Rezepte. Ich bin gerade fleißig am Nachkochen.

Heute gibt es für Euch (m)eine Variante der Maultaschen mit Steinpilzfüllung von Seite 310. Einige Zutaten habe ich geändert, damit das Ganze auch histamintechnisch passt (mit Pilzen müsst Ihr trotzdem eventuell vorsichtig umgehen). Außerdem ist die Kürbisfüllung und auch die -sahnesauce ganz mein Werk.

Sonst gibt es oft einfache, flotte Rezepte, heute verbringen wir mal etwas mehr Zeit in der Küche:

Zubereitungszeit:

ca. 1,5h + 1h Ruhzeit im Kühlschrank

Schwierigkeit:

normal bis anspruchsvoll

Bilder: Klick zum Vergrößern

Zutaten für die Teigtaschen:

250g Dinkelmehl
2 Eier, 1 Eigelb
2 EL Hanföl
Pr. Salz
4-5 Blätter fr. Basilikum
Pr. Thymian

Zutaten für die Füllungen:

1) Kürbis:

1/4 Butternutkürbis
2 Karotten
1 Knoblauchzehe
etw. Butter zum Braten
Salz und Pfeffer
ein halbes Basilikumblatt pro Teigtasche

2) Steinpilz (nur, wenn Ihr Steinpilze vertragt!):

ca. 100g Steinpilze
1 Knoblauchzehe
etwas Butter zum Braten
Salz und Pfeffer
ein halbes Basilikumblatt pro Teigtasche

Zutaten für die Sauce:

Reste der Kürbisfüllung (ca. 6-7 EL voll)
etw. Butter zum Braten
ca. 1 EL Dinkelmehl
Milch nach Bedarf, ca. 200ml
Salz und Pfeffer
fr. Basilikum
fr. Rosmarin
fr. Koriander
(Hauch Muskatnuss, bei starker Empfindlichkeit bitte weglassen)

Zubereitung:

Das Mehl in eine große Schüssel geben, in der Mitte eine Mulde drücken. Eier, Eigelb, Öl, Salz und Kräuter hineingeben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten, der nicht kleben soll. In Folie wickeln und 1 h im Kühlschrank ruhen lassen.

Währenddessen die Füllungen vorbereiten. Steinpilze putzen und in ca. 5 mm gr. Würfel schneiden. Knoblauch schälen, Kürbis schälen und entkernen und in kl. Stücke schneiden. Karotten schälen und in kl. Stücke schneiden.

Einmal: Butter zergehen lassen und Knoblauch darin glasig dünsten. Die Pilze hinzugeben und auf mittlerer Hitze ca. 3-4 Min. mit dünsten, würzen. Beiseite stellen.

Dann: Butter zergehen lassen und Knoblauch darin glasig dünsten. Karotten und Kürbis hinzugeben und kurz anbraten. Etwas Wasser hinzugeben, so dass das Gemüse fast bedeckt ist. Zugedeckt köcheln lassen bis alles weich ist. Dann pürieren. Beiseite stellen.

Den Teig auf einer Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen und dann jeweils 6x11cm große Stücke ausrädeln. Auf jedes Stück ca. 1 EL Füllung und 1/2 Blatt Basilikum geben, zuerst die Pilzfüllung verbrauchen. Die Teigstücke der Länge nach übereinanderklappen und die Ränder fest andrücken, evtl. vorher die Ränder mit etwas Eiweiß einpinseln.

Für die Sauce eine Mehlschwitze ansetzen aus Butter und etwas Dinkelmehl. Mit etwas Milch aufgießen. Sobald die Sauce etwas dicker ist, immer wieder etwas mehr Milch hinzugeben. Ungefähr 6 bis 7 EL voll von der Kürbisfüllung einrühren. Mit Salz, Pfeffer, Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Die Teigtaschen in kochendes Salzwasser mit etwas Öl geben und auf mittlerer Hitze fertig kochen (ca. 8 Minuten).

Mit frischem Basilikum anrichten.

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Dressing mal anders…

Ina von Ina is(s)t sucht gerade Dressings, die beeindrucken mit ihrem Blogevent Dress to impress.

 

Da habe ich nun lange nachgedacht… denn Dressings sind so eine Sache mit Histaminintoleranz. Zitrone und Essig ist für die meisten keine Option. Man muss also etwas umdenken. Öl und dementsprechend Pestos gehen aber meist. Für Pesto gibt es bereits ein Rezept, das beliebig variiert werden kann. Diesmal habe ich etwas Neues als Salatdressing ausprobiert und stelle fest, daraus lässt sich vielleicht auch prima eine Pastasauce zaubern.

 

Feta-Sahne-Kürbiskern-Dressing

 

Zubereitungszeit:

ca. 5 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 1 Schüssel:

ca. 125 g Feta
eine Hand voll Kürbiskerne
30ml Milch ODER Reis-, Hafer-, Mandelmilch
ca. 1 EL Kürbiskernmus oder -öl
Pr. Pfeffer (Salz kann weggelassen werden, der Feta macht es schon salzig genug)

 

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Zubereitung:

 

Den Feta in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. In einem Mörser die Kürbiskerne zerstampfen. Alle Zutaten vermengen und pürieren. Frisch an den Salat geben.

 

Tip: 

 

Der Dressing kann auch als Dip für Knabbereien verwendet werden.

Wer den abgebildeten Salat dazu auch machen will: 1 Karotte in Kokosöl leicht anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen. 1 rote Paprika, 1/2 Zucchini und 1 Knoblauchzehe dazugeben und bissfest garen. Evtl. Wasser zugeben, wenn es zu schnell verkocht. Bandnudeln kochen. Rucola waschen. Mit Dressing anrichten und nach Belieben würzen, z.B. mit Oregano oder frischem Basilikum.

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Es grünt so schön…

Pesto ist eine Beilage für Pasta (beim schnellen Kochen). Leider ist gekauftes Pesto oft problematisch bei HIT. Parmesan, der enthalten ist sowie enthaltene Nüsse oder Kerne können mitunter für Probleme sorgen. Häufig sind zudem Zusatzstoffe wie Citronensäure enthalten, um die Haltbarkeit zu verbessern.Traditionell wird das grüne Pesto (Genovese) aus Basilikumblättern hergestellt. Eine etwas bittere bzw. schärfere Variante haben wir selbst ausprobiert: Rucola-Pesto. Statt Parmesan ins Pesto zu geben, kann man nachher frisch Feta zur Pasta genießen. Statt Nüssen haben wir Kürbiskerne und Hanfsamen genutzt. Wer Rucola nicht so mag, kann natürlich auch klassisch Basilikumblätter verwenden.

Eine andere Pestovariante gibt es hier.

 

Rucolapesto

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Zubereitungszeit:

ca. 5 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

Zutaten für 3-4 Personen:

 

ca. 300g Rucola
eine Hand voll Kerne (z.B. Hanfsamen und Kürbiskerne)
ca. 6 EL Hanföl
ca. 2 EL Schwarzkümmelöl
jeweils 1 Prise Pfeffer, Salz, Oregano

 

Zubereitung:

 

Rucola waschen, in einer Salatschleuder sehr gründlich schleudern bzw. in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen, bis keine Feuchtigkeit mehr austritt.

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Etwas Öl (nach Wahl und Verträglichkeit, ich habe Schwarzkümmel- und Hanföl verwendet) dazugegeben. Mit dem Pürierstab fein pürieren. Kerne nach Geschmack mischen (ich habe Hanfsamen und Kürbiskerne verwendet) und zu dem Rucolapüree geben.

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Noch einmal grob pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Frisch zu Pasta genießen.

 

Tip: 

 

Wer möchte, kann natürlich noch andere Gewürze nehmen.

Wem Basilikum pur zu fad, aber Rucola pur zu scharf ist, der kann auch beides mischen.

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Cremige Tomatensauce OHNE Tomaten…

Cremige, vegetarische Pastasauce

 

Zubereitungszeit:

ca. 25 Minuten

 

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Personen:

1/2 Fenchelknolle
1/2 Zucchini
1 rote Paprika
2 Karotten
1 Frühlingszwiebel
2 EL Butter oder Öl zum Braten
ca. 200 ml Gemüsebrühe oder nur Wasser
1 Zehe Knoblauch
(2 EL Frischkäse)
Prise Oregano
1 Prise Lemongras
Salz und Pfeffer
frische Petersilie

 

Zubereitung:

Gemüse waschen und Karotten schälen, Paprika entkernen und alles in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Butter bzw. Öl in einer tiefen Pfanne erhitzen. Gemüse kurz anschwitzen, ohne dass es braun wird, mit Brühe bzw. Wasser aufgießen. Köcheln lassen bis alles weich ist (ca. 15 Minuten). Vom Herd nehmen und pürieren.

Zum Schluss die Sauce mit Salz, Pfeffer, Majoran, Oregano, Lemongras und (etwas Frischkäse) abschmecken und mit frischer Petersilie anrichten.

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Tip: 

Diese Sauce kann auch als Suppe gegessen werden. Für mehr Substanz eventuell noch 1-2 Kartoffeln oder Süßkartoffeln ergänzen.

 

 

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Typisch Österreich – Kürbiskernöl…

Zur Aktion „Sortenvielfalt“ von Küchen Atlas Blog gibt es auch von mir ein Rezept. Diesmal geht es um die Öle, mit denen wir backen, braten und Salat verfeinern. Sortenvielfalt gehört auch hier groß geschrieben, denn es gibt so viel mehr als Raps-, Oliven- oder Sonnenblumenöl. Zum Beispiel Hanföl oder Distelöl, Kokosöl oder Kürbiskernöl oder eben auch Schwarzkümmelöl. Für die zwei letzteren gibt es nun dieses Rezept von mir:

Spaghetti mit Kürbiskernpesto

 

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Personen:

200g Dinkelspaghetti (oder mehr oder weniger, je nach Hunger 😉 )
2 TL Schwarzkümmelöl
2 EL Kürbiskernpesto/-mus
1 EL Frischkäse
ca. 150g Feta
Prise Majoran
Prise Rosmarin
Prise Oregano
Prise Curcuma

2 EL Hanfsamen

Pfeffer

Zubereitung:

Spaghetti kochen und abseihen. In einer Schüssel oder auf einem tiefen Teller anrichten. Feta, Gewürze und Hanfsamen über die Spaghetti streuen. Etwas Schwarzkümmelöl und Kürbiskernpesto/-mus dazugeben. Mit Pfeffer abschmecken (ich verwende kein Salz, da der Feta immer schon gut salzig ist).

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Tip:

Kürbiskernpesto bzw. -mus kann man leicht selber herstellen aus Kürbiskernen und Kürbiskernöl – und dann pürieren.

Schwarzkümmel hat botanisch nichts mit dem herkömmlichen Kümmel zu tun. Geschmacklich erinnert Schwarzkümmel an Sesam und er hat eine leichte Kreuzkümmelnote. Seit Jahrtausenden wird Schwarzkümmel als Heilpflanze genutzt. Ihm wird eine verdauungsfördernde Wirkung nachgesagt. Außerdem soll Schwarzkümmel die Nebenwirkungen der Chemotherapie mildern. Gegen Asthma und Bluthochdruck soll er helfen und bei Allergien, Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte). Klingt nach einem Mittelchen, das wir gerne auch bei HIT einsetzen, oder?
Seit 2010 versucht Nestlé ein Patent auf die Verwendung von Nigella sativa, so der botanische Name, als natürliches Behandlungsmittel gegen Lebensmittelallergien unter der internationalen Patentnummer WO2010133574 anzumelden. Ein Grund mehr diesen Giganten zu verschmähen. Sind Bestandteile der Pflanze erst einmal patentiert, heißt das für den Verbraucher meist Preisanstieg und dass an der ursprünglichen Pflanze herumgedoktert wird. Der Zukunft als Heilpflanze für die Allgemeinheit werden durch solche Patente auf jeden Fall Steine in den Weg gelegt, wenn einzelne Firmen das Eigentum von Pflanzenteilen anstreben.
Blogparade: Sortenvielfalt

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Wenn’s mal schnell gehen soll…

Spaghetti auf Zucchini und Feta

 

Zubereitungszeit:

ca. 15 Minuten

 

Schwierigkeit:

einfach

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Zutaten für 2 Personen:

200g Dinkelspaghetti (oder mehr oder weniger, je nach Hunger 😉 )
1 Zucchini
1 Ei(gelb)
1 EL Frischkäse
ca. 150g Feta
Prise Majoran
Prise Rosmarin
Prise Oregano
Prise Curcuma

Pfeffer

Öl zum Braten, ich habe Kokosöl verwendet

 

Zubereitung:

Spaghetti kochen und abseihen. Zucchini waschen und in Stücke schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen. Zucchini kurz anbraten. Spaghetti, Ei(gelb), Frischkäse und Kräuter & Gewürze zu den Zucchinistücken geben und noch mal kurz anbraten unter gelegentlichem Umrühren – bis das Ei gar ist. In einer Schüssel oder auf einem tiefen Teller anrichten. Feta über die Spaghetti streuen. Mit Pfeffer abschmecken (ich verwende kein Salz, da der Feta immer schon gut salzig ist).

”The Flying Fork” veranstaltet ein Blogevent „für einen Apfel und Ei„. Viel mehr als ’n „Appel“ und  ’n Ei kommen hier auch nicht zur Anwendung und das Gericht ist schnell gezaubert.

 

 

Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat