Grillabend – da freuen sich alle…

Heute wird’s beerig! Und das zu Fleisch. Erfrischend leicht im Sommer und ganz einfach gemacht.

Passend zum beerigen Blogevent von Küchenplausch.

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Gegrillte Hähnchenkeulen an fruchtigem Hirsesalat

Zubereitungszeit:

ca. 35 Minuten

Schwierigkeit:

einfach


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Zutaten für 1 Person:

3 Hähnchenkeulen
3 EL Hirse
1 Karotte
1/3 Zucchini
3 EL Preiselbeermarmelade
4 Himbeeren (Achtung: NICHT histaminarm), alternativ gehen Ribiseln/Johannisbeeren oder Weglassen
1 Frühlingszwiebel
2 Zehen Knoblauch
Öl (z.B. Hanföl oder Kokosöl)
Gewürze nach Geschmack (z.B. Thymian, Curcuma, Kreuzkümmel, etc.)
Salz und Pfeffer

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Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. In einer Schüssel oder Tupperware die Marinade aus Öl (ich habe Hanföl verwendet) und Gewürzen, Salz und Pfeffer anrühren. Die Keulen darin etwas ziehen lassen.
Die so vorbereiteten Keulen können dann auf den Grill gelegt werden und bei gelegentlichem Wenden garen. Wenn Sie einen Backofen mit Grillfunktion besitzen, lassen Sie die Keulen ca. 29 Minuten im Backofen grillen.
Als Beilage gibt es diesmal einen fruchtigen Hirsesalat, der während die Keulen brutzeln, so gemacht wird:
Hirse und geschälte Karotte in einen Topf geben. Mit Wasser aufgießen, so dass beides gerade so bedeckt ist. Zum Kochen bringen und dann köcheln lassen. Währenddessen den Knoblauch schälen und hacken und dann hinzufügen. Die Zucchini und Frühlingszwiebel waschen. Zucchini in Stücke, Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden.
Den Hirsesalat köcheln lassen bis das Wasser verkocht ist. Erst kurz bevor das ganze Wasser weg ist die Zucchini, die Frühlingszwiebel und 2 EL Kokosöl hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Himbeeren bzw. Ribiseln/Johannisbeeren waschen.
Die fertigen Keulen mit dem Hirsesalat, Früchten und Preiselbeermarmelade anrichten.
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Ich habe mit den Katzen geteilt 😉 Dann ist die Portion schon nicht mehr groß, wie sie auf den Bildern wirkt. Hier wollte sich Momo glatt selbst bedienen:
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Guten Appetit!

Hat’s geschmeckt? Dann sagen Sie’s weiter – z.B. unten im Kommentarfeld.
Ich freue mich über Vorschläge und Anregungen via Mail: histaminarm(at)vollbio.de

(c) Histamin-Pirat

 

Gesprengtes Huhn…

Ich bin dem Aufruf von Ein Topf Heimat gefolgt mal in Kindheitserinnerung zu schwelgen und selbige mit dem Kochlöffel zu reflektieren. Zum 4. Bloggeburtstag möchte Barbara mehr über unsere kulinarischen Brandzeichen wissen.

Und Frikassee ist sicher eins davon bei mir. In den Ferien oder zu Feiertagen war ich als Kind oft bei meinen Großeltern. Und was wäre Oma und Opa besuchen ohne Frikassee gewesen?

Durch die Histaminintoleranz musste Omas Rezept jetzt aber etwas verändert werden. Spargel aus dem Glas ist eher keine so gute Idee und auch mit Champignons haben wir nicht das beste Bauchgefühl. Erbsen, Zitrone, Zwiebeln… Oh je, am Ende bleibt nichts übrig von der Kindheitserinnerung, dachte ich.

Aber ich muss zugeben, auch mit kleinen Veränderungen wird daraus eine leckere und funktionierende Frikassee-Rückschau. Zack bum, darf man noch mal 8 sein.

Und das Tollste: Ich habe eine neue „Liebe“ entdeckt – Fenchel. Wer mich kennt, weiß, dass man mich mit Krankenhaustee, ähm, Fencheltee, über alle Berge jagen kann. Aber die Geschmäcker ändern sich und so bekommt Fenchel als Gemüse nun doch einen Platz in meinem „Kochherzen“.

Hühnerfrikassee mit Süßkartoffeln

 

Zubereitungszeit:

ca. 40 Minuten

 

Schwierigkeit:

normal

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Zutaten für 2 Personen:

200g Putenfilet
1 Fenchelknolle
1 rote Paprika
2 rote und 2 gelbe Karotten
1 Frühlingszwiebel
2 EL Butter
1 EL Dinkelmehl
ca. 250 ml Gemüsebrühe
1 Zehe Knoblauch
2 EL Frischkäse
Prise Majoran
1 Prise Lemongras
Salz und Pfeffer
frische Petersilie
evtl. Maisstärke
Prise Kümmel
2 Süßkartoffeln

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Zubereitung:

Gemüse waschen und Karotten und  Süßkartoffeln schälen, Paprika entkernen, Kartoffeln halbieren und das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Frühlingszwiebel in schmale Ringe schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Das Putenfleisch waschen, trocken tupfen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden. Butter in einer tiefen Pfanne erhitzen. Putenfleischstücke und  Paprika, Fenchel, Karotten, Knoblauch und Frühlingszwiebel kurz anschwitzen, ohne dass es braun wird. Mehl ins Öl geben (Mehlschwitze) und mit etwas Brühe ablöschen. Wenn das Frikassee etwas andickt, wieder etwas Brühe hinzufügen. Bei mittlerer Hitze ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

Währenddessen Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Die Süßkartoffeln mit Kümmel und etwas Salz kochen (ca. 20 Minuten).

Zum Schluss das Frikassee mit Salz, Pfeffer, Majoran, Lemongras und etwas Frischkäse abschmecken und mit frischer Petersilie anrichten.

 

Tip: 

Wenn das Frikassee nicht dick genug wird, kann man mit Maisstärke etwas nachhelfen.

Für Kinder, die die Gemüsestücke auch weich gekocht nicht mögen, kann man das Frikassee auch pürieren, nachdem man die Fleischstücke entfernt hat. Das sieht dann so aus:

 

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Guten Appetit!

(c) Histamin-Pirat

Fisch und Fleisch richtig zubereiten…

Tips

zum Thema Fisch und Fleisch –

richtig einkaufen und zubereiten

 

Was Sie beim Kauf von Fisch und Fleisch beachten sollten

Angeln

Fisch und Fleisch sind hervorragende Eisenlieferanten. Tierisches Eisen kann der menschliche Körper besonders gut aufnehmen. Darüberhinaus enthält vor allem Fisch viel Vitamin D und rotes Fleisch viele B-Vitamine. Wenn man bei einer Histaminintoleranz Fisch oder Fleisch genießen möchte, gibt es ein paar Grundsätze zu beachten, sowohl bei der Auswahl des Fischs und des Fleischs, als auch bei der Zubereitung.

Achten Sie darauf, unbedingt Frischware (!!!) zu kaufen. Aufgrund des hohen Eiweißgehaltes sind Fisch und Fleisch besonders leicht verderblich bzw. anfällig dafür Histamin zu bilden.

Erwerben Sie daher Fisch oder Fleisch aus der Feinkost. Hackfleisch bzw. Faschiertes lassen Sie sich am besten vor Ihren Augen frisch zubereiten oder drehen es zu Hause selbst durch den Fleischwolf.

Wenn Sie Tiefkühlware kaufen sollten, achten Sie darauf, dass die Packung unversehrt ist und dass die Kühlkette eingehalten wurde. Viele Eiskristalle auf der Packung können ein Anzeichen dafür sein, dass dieses Produkt schon einmal angetaut ist.

MSC-Logo (nachhaltiger Fischfang)

Bei Fisch bietet es sich an, selbst zu angeln. Fischen (mit Netz) ist im deutschen Raum ohne Fischereirecht allerdings verboten. Angeln (mit Rute) darf man mit einer Angelgenehmigung bzw. mit einem Fischereischein, die bzw. der von Angelvereinen regional ausgestellt wird. Hierzu ist die Mitgliedschaft in einem Angelverein Voraussetzung und das Bestehen der Prüfung zum Angelschein. In einigen Regionen kann man sich auch einen Gewässerschein (auch: Angelkarte) ausstellen lassen. Das betreffende Gewässer ist dann in Privatbesitz oder wird gepachtet von jemandem mit Fischereirecht. Wildes Angeln oder Fischen, also Angeln oder Fischen ohne Genehmigung ist in Deutschland, Österreich und vielen anderen europäischen Ländern untersagt und wird strafrechtlich verfolgt, vor allem aus Tierschutzgründen.

Achten Sie beim Kauf von (Meeres-)fischen auf das MSC-Sigel für nachhaltigen Fischfang. Einige Meeresfische können dennoch schwermetallbelastet sein durch industriellen Müll, der in die Weltmeere entsorgt wird. Einige regionale Fische bieten hierfür die Alternative, vor allem Raubfische werden meist besser vertragen als Friedfische.

Verwenden Sie keinen eingelegten Fisch (Rollmops bzw. Bismarckhering) oder Fisch aus Konserven (Heringsalat, Hering in Tomatensauce, Sardinen) aufgrund des hohen Histamingehalts. Verwenden Sie möglichst keine Wurstwaren (v.a. Salami), auch keine Innereien oder vormariniertes Fleisch aufgrund des hohen Histamingehalts.

Folgende Fisch- und Fleischsorten werden gemeinhin ganz gut vertragen, sofern sie frisch sind und korrekt verarbeitet wurden:

Fleisch: 
  • indfleisch
  • Lamm
  • Geflügel (Huhn, Pute, etc.)
  • teilw. Wild (Reh)
Fisch:  
  • Dorsch/Kabeljau 
  • Forelle 
  • Seelachs/Köhler
  • Lachs 
  • Scholle

Folgende Fisch- und Fleischsorten werden auch bei korrekter Verarbeitung und frisch in der Regel nicht vertragen, da sie von sich aus einen hohen Histamingehalt aufweisen und sollten daher gemieden werden:

Fleisch:
  • Wurstwaren (insbes. Salami, Gepökeltes, Geräuchertes)
  • Innereien
  • Schweinefleisch
  • vormariniertes Fleisch
  • Schnitzel (Weizenpanade)
Fisch: 
  • Thunfisch
  • Makrele
  • Hering
  • Sardinen
  • Sardellen
  • Pangasius
  • Mahi Mahi
  • Fischstäbchen (Weizenpanade)
  • außerdem viele Schalen- und Krustentiere wie z.B. Muscheln, Shrimps da sie schnell verderben

 

Was Sie bei der Zubereitung von Fisch und Fleisch beachten sollten

Bei Tiefkühlware soll nicht nur die Kühlkette unbedingt eingehalten werden, sondern auch die Verarbeitung soll zeitnah erfolgen. Vermeiden Sie daher langsames Auftauen (z.B. im Kühlschrank oder in der Spüle).

Aus hygienischen Gründen, aber auch da Histamin wasserlöslich ist, wird unbedingt dazu geraten Fisch und Fleisch vor der Verarbeitung gut abzuwaschen.

Verwenden Sie keinen Zitronensaft (= Histaminliberator) zur Fischzubereitung.

Bei der Histaminintoleranz wird generell dazu geraten Speisen nicht wieder aufzuwärmen, insbesondere bei Fisch und Fleisch gilt es dies zu beachten.

Für weitere Hinweise zum Kochen und dazu, welche Lebensmittel verträglich sind, besuchen Sie die Seite Lebensmittel & mehr. Rezepte mit Fisch und Fleisch können Sie auch spezifisch anhand der Kategorien (am Ende jeder Seite) filtern.

(c) Histamin-Pirat

Die Grillsaison ist eröffnet…

Gegrillte Hähnchenkeulen in selbstgemachter Marinade

Zubereitungszeit:

ca. 35 Minuten

Schwierigkeit:

einfach


Zutaten für 2-4 Personen:

6-8 Hähnchenkeulen
Öl (z.B. Distel- oder Hanföl)
Gewürze nach Geschmack (z.B. Eberraute, Thymian, Rosmarin, Wacholder, etc.)
Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Die Hähnchenkeulen waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. In einer Schüssel oder Tupperware die Marinade aus Öl und Gewürzen anrühren. Die Keulen darin etwas ziehen lassen.
Tipp: Um bessere Frische auch bei den Gewürzen zu gewährleisten, kaufen Sie am besten ganze Körner von den gewünschten Gewürzen und zerstoßen diese dann in einem Mörser (s. Bild oben). Außerdem bleibt so das Aroma der Gewürze besser erhalten – und darum geht es ja nun mal beim Würzen!
Die so vorbereiteten Keulen können dann auf den Grill gelegt werden und bei gelegentlichem Wenden garen. Wenn Sie einen Backofen mit Grillfunktion besitzen, lassen Sie die Keulen ca. 29 Minuten im Backofen grillen.
Als Beilage eignet sich Reis mit Gemüse (welche Sorten erfahren Sie unter Über Histaminintoleranz) oder auch ein frischer Salat, z.B. mit Rucola oder Eisbergsalat, mit Radieschen, etc. 
Die gemeinhin käuflichen Grillsaucen sollten Sie jedoch meiden, da Sie meist Essig und somit viel Histamin enthalten. Wem’s dennoch so zu trocken ist, der kann ja mal probieren, das Fleisch mit Ahornsirup zu beträufeln oder Frischkäse darauf zu streichen.

Guten Appetit!

Hat’s geschmeckt? Dann sagen Sie’s weiter – z.B. unten im Kommentarfeld.
Ich freue mich über Vorschläge und Anregungen via Mail: histaminarm(at)vollbio.de

(c) Histamin-Pirat

Hausgemachter Burger…

Frikadellen und Hamburger

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 2-4 Personen (ca. 8 Frikadellen):

500g frisches Hackfleisch bzw. Faschiertes vom Rind (am besten in Bedienung frisch zubereiten lassen)
70g Haferflocken

2 Eigelb
4 EL Wasser
1 Zwiebel oder Schalotte, wenn’s vertragen wird (Histaminliberator)
3 Knoblauchzehen
Gewürze, z.B. Kümmel, Eberraute, Thymian, Rosmarin
Öl zum Braten (z.B. Distel- oder Hanföl, wenn es vertragen wird)

Brötchen für die Hamburger
Salat nach Geschmack (z.B. Feldsalat, Eisbergsalat, Rucola…)
(Ahornsirup)
Frischkäse

Zubereitung:

Zwiebel bzw. Schalotte schälen und klein hacken. Knoblauch schälen und klein hacken. In einer Schüssel Hackfleisch bzw. Faschiertes mit Zwiebel bzw. Schalotte, Knoblauch, Gewürzen, 4EL Wasser, 2 Eigelb und den Haferflocken gut vermengen. Aus der Masse Frikadellen formen. Wenn daraus Hamburger werden sollen, die Frikadellen nicht rund, sondern möglichst flach formen.
In einer Pfanne, für die Sie auch einen Deckel haben, das Öl erhitzen. Die Frikadellen braten – mit Deckel auf der Pfanne. Nach wenigen Minuten wenden und auch die andere Seite gut braten.

Für Hamburger schneiden Sie die Brötchen in Hälften und bestreichen die Unterseite mit Frischkäse. Darauf geben Sie das Fleisch, das Sie nach Geschmack noch mit Ahornsirup beträufeln können, darauf geben Sie den Salat.

Fertig ist der hausgemachte Burger.

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

Herzhaft…

Steak mit Reis und Brokkoli 

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

Schwierigkeit:

normal

Zutaten für 2-4 Personen:

4 Steaks vom Rind
1 Schalotte/Zwiebel, wenn’s vertragen wird (Histaminliberator)
3 Knoblauchzehen
200g Brokkoli (geht auch tiefgekühlt)
1/2 Tasse Reis
Öl (z.B. Distel- oder Hanföl) zum Braten
Gewürze: Kümmel, Eberraute, Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer
3 EL Ahornsirup


Zubereitung:


Den frischen Brokkoli putzen. Die Schalotte/Zwiebel und den Knoblauch schälen. Die Schalotte/Zwiebel in Ringe schneiden, den Knoblauch hacken. Das Fleisch gut mit Wasser abspülen und mit etwas Küchenrollenpapier trocken tupfen. In einer Schüssel Fleisch, Schalotte/Zwiebel, Knoblauch und Eberraute, Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer mischen. Die Mischung mit Öl aufgießen, so dass die Steaks gerade bedeckt sind. Lassen Sie die Steaks in der Marinade ziehen.

Setzen Sie währenddessen den Reis an. Beachten Sie eventuelle Packungsbeilagen. Ansonsten geben Sie 1/2 Tasse Reis auf 2 Tassen Wasser. Geben Sie ein wenig Salz und Kümmel dazu. Kochen Sie den Reis auf und lassen Sie ihn dann auf kleiner Flamme für ca. 20 Minuten weiterkochen. Rühren Sie gelegentlich um. Zum Schluss kann bei Bedarf etwas Butter an den Reis gegeben werden.

Kochen Sie Wasser für den Brokkoli auf. Geben Sie den Brokkoli in das kochende Wasser. Geben Sie etwas Thymian und Salz dazu. Lassen Sie den Brokkoli für ca. 10 Minuten auf mittlerer Hitze kochen.

Heizen Sie eine Pfanne, für die Sie auch einen Deckel haben, gut auf. Gießen Sie das Öl von der Marinierschüssel in die Pfanne. Geben Sie die marinierten Steaks ins heiße Öl. Setzen Sie den Deckel auf die Pfanne. Braten Sie die mit Deckel bedeckten Steaks erst auf einer Seite für 2 Minuten scharf an, dann auf der anderen. Lassen Sie die Steaks auf kleiner Pfanne noch ca. 2 Minuten braten. Geben Sie nun die Schalotte/Zwiebel und den Knoblauch zum Fleisch für die restlichen ca. 4 Minuten.

Richten Sie die Teller an. Geben Sie die Zwiebelringe und Knoblauchstücke auf das Fleisch. Tröpfeln Sie etwas Ahornsirup über die Steaks. Fertig.


Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat

 

Wer auf das Schnitzel nicht verzichten möchte…

Putenschnitzel auf Blattsalat

 

Zubereitungszeit:

ca. 30 Minuten

 

Schwierigkeit:

normal

 

Zutaten für 3-4 Personen:

 

 
2 Schalotten oder eine große Zwiebel, wenn’s vertragen wird (Histaminliberator)
2-3 Knoblauchzehen
1 Ei(gelb)
vier Putenfilets
ca. 50 g Dinkelmehl
ca. 100 g Haferflocken
1 Kopfsalat
(1 Zitrone)
Öl zum Braten
2 rote Paprika
ca. 50 g Kürbiskerne
Salz, Pfeffer, Thymian oder andere Kräuter nach Geschmack und Verträglichkeit

Zubereitung:

 

Rupfen oder schneiden Sie den Kopfsalat in mundgerechte Stücke und geben Sie diese in ein Sieb und waschen den Salat. Lassen Sie ihn abtropfen. Waschen Sie die Paprika. Entfernen Sie das Kerngehäuse und schneiden Sie die Paprika dann in mundgerechte Stücke. Geben Sie die Paprikastücke zum Salat in eine Schüssel.
Waschen Sie die Putenfilets und tupfen Sie sie dann trocken. Heizen Sie eine große flache Pfanne mit Öl auf. Wälzen Sie die Filets zuerst auf einem Teller in Dinkelmehl, dann auf einem zweiten in Ei(gelb) und schließlich auf einem dritten in Haferflocken. Geben Sie die panierten Filets in die heiße Pfanne. Braten Sie die Putenschnitzel auf starker Hitze erst auf der einen Seite für ca. 3-4 Minuten durch und wenden Sie die Schnitzel dann und braten Sie wieder für ca. 3-4 Minuten durch. Verwenden Sie eventuell einen Pfannenspritzschutz, um sich vor Ölspritzern zu schützen.
Heizen Sie den Ofen auf ca. 100°C/kleine Flamme bei Ober- und Unterhitze vor.
Wenn die Schnitzel durchgebraten sind (auch innen ist das Fleisch durchgehend weiß und nicht mehr rosa), geben Sie sie auf einem Teller in den vorgeheizten Backofen zum Warmhalten.
Schälen Sie die Schalotten/Zwiebel und den Knoblauch. Schneiden Sie die Schalotten/Zwiebel zu Ringen und die Knoblauchzehen in kleine Stücke. Geben Sie beides und die Kürbiskerne in die Pfanne auf mittlerer Hitze und braten Sie sie bis die Zwiebeln glasig sind.
Rühren Sie einen Dressing mit dem Saft einer halben Zitrone und ca. 3EL Öl an. Geben Sie Salz, Pfeffer und Thymian oder andere Kräuter nach Geschmack und Verträglichkeit dazu.
Geben Sie einen Teil der Zwiebel-Knoblauch-Kürbiskern-Mischung zum Salat. Gießen Sie den Dressing über den Salat. Vermengen Sie die Zutaten gut.

Servieren Sie die Schnitzel (Vorsicht: der Teller im Backofen ist heiß!) zum Salat, eventuell mit einer Scheibe Zitrone dazu.

Tip:

 

Die Schnitzel können auch zu Chicken-Nuggets werden, wenn die jungen Esser das lieber mögen. Schneiden Sie dazu die Fleischstücke vor dem Panieren in kleine Stücke. Die Bratenzeit verkürzt sich entsprechend.

Wer sehr empfindlich reagiert oder bereits histamreiche Kost am gleichen Tag zu sich genommen hat, sollte auf die Zitrone (Histaminliberator) verzichten.

 

Guten Appetit!

 

(c) Histamin-Pirat