Willkommen an Bord!


Achtung! Der Histamin-Pirat segelt weiter und liegt nun bei

www.Histamin-Pir.at

vor Anker. Komm doch mit an Bord!


Der Histamin-Pirat heißt im wirklichen Leben Eva und hat das Thema „Histaminintoleranz“ für sich gekapert. Eigentlich bin ich nämlich selbst nicht betroffen, sondern der Mann an meiner Seite hat mit zu viel Histamin zu kämpfen. Wie wir darauf gekommen sind, warum es den Blog gibt und noch mehr erfährst Du hier.

 profil

Ich lade Dich ein, mit an Bord des Histamin-Piraten zu kommen. Auf meinem Piratenschiff kannst Du in Rezepten & Tipps stöbern. Wenn Du etwas Spezielles suchst, kannst Du Stichworte ins Feld „Suchen“ eingeben oder Dich einfach thematisch durch die Kategorien auf der rechten Seite klicken. So findest Du z. B. alle veganen oder glutenfreien Rezepte mit einem Klick.

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Du möchtest alle Artikel in einer Übersicht sehen? Unter Inhalt gibt es ein Gesamtverzeichnis des Piratenschatzes mit Tipps, Gedanken und Rezepten.

Du bist nach langer Odyssee mit meinem Piratenschiff zusammengestoßen und möchtest erst mal mehr erfahren? Was Histamin und die dazugehörige Intoleranz eigentlich ist, habe ich auf der Seite „Über Histaminintoleranz“ versucht kurz zusammenzufassen.

Praktische Tipps für Deine Kombüse sowie wichtige Küchengeräte für den Smutje findest Du auf der Seite „Küchengeheimnisse“ .

Gibt es eigentlich noch andere „Histamin-Piraten“ in den unendlichen Weiten des World Wide Web? Na, klar! Ein paar von ihnen sind unter den Links versammelt.

Noch Fragen? Schick mir eine elektronische Flaschenpost an histaminarm(at)vollbio.de.

Here you can find the English version of this blog.

Zuletzt aktualisiert: 13.05.2017

7 Gedanken zu “Willkommen an Bord!

  1. Hallo Lixie,

    das ist ja sehr lieb, dass Du an mich denkst. Finde das eine huebsche Idee. Ich muss mal sehen, dass ich 11 andere Blogs zusammenbekomme 😉

    Liebe Gruesse,
    Eva

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  2. Hallo Eva, ich bin begeistert von deiner Seite! Habe allerdings – Frischling – noch so viele Fragen! Zum einen verstehe ich noch nicht, wieso Zitrone? Guter Vit. C-Lieferant und andauernd in meinen Lieblingssachen drin 😦 Woher bekomme ich genug Vit C?!? Warum sagt eine andere (Schweizer) Liste, Mango ist okay, du empfiehlst, sie weg zu lassen usw usw. Ist das schwierig! Liebe Grüße, Angela

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  3. Hallo Angela,
    danke erst mal. Nun zu Deinen Fragen:

    Anders als manch andere Intoleranzen wie z.B. Laktose- oder Glutenintoleranz/-unvertraeglichkeit hat man mit Histaminintoleranz (oder z.B. auch mit Fruktoseintoleranz) das Problem, dass nicht nur eine Lebensmittelgruppe betroffen ist. Laktose = in allen Milchprodukten, Gluten = in Getreideprodukte wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste usw. D.h man kann von klar laktosefreien Produkten sprechen, z.B. Hafermilch. Und klar glutenfreien Produkte wie z.B. Hirse oder Gemuese, Obst – alles eben ausser herkoemmlichem Getreide.

    Fruktose ist Fruchtzucker, wie man im allgemeinen Sprachgebrauch sagt, aber auch Haushalts- oder Kristallzucker enthaelt Fruktose und eben viele Obstsorten und auch manche Gemuesesorten.

    Histamin ist auch in verschiedenen Lebensmittel(gruppen) enthalten: in Fisch, in Gemuese, Obst usw. Aber jeweils in unterschiedlichen Mengen. Je nach Lagerung kann der Histamingehalt hoeher werden (daher auf Frische achten!). Einiges dazu steht auch unter

    https://histaminarm.wordpress.com/allgemein/

    Ausserdem gibt es Stoffe, die kaum Histamin enthalten, aber dafuer sorgen, dass der eigene Koerper Histamin ausschuettet. Hier kommen z.B. die Zitrusfruechte wie Zitrone ins Spiel.

    Man kann sich den Prozess bei einem Betroffenen bzw. einer Betroffenen anschaulich so vorstellen: Man fuellt einen Eimer mit Histamin auf. Weil man Histamin nicht richtig bzw. nicht schnell genug abbauen kann bei einer Histaminintoleranz, geht der Eimer irgendwann eventuell ueber, nun hat man Symptome wie z.B. Blaehungen, Bauchweh, Uebelkeit oder Migraene…

    Man muss also ein bisschen seine individuelle Toleranzgrenze kennen, dann kann man auch mal „suendigen“.

    Die individuelle Toleranzschwelle macht solche Listen zum Problem, insofern, dass ein Lebensmittel in geringen Mengen eventuell vertragen wird, ein anderes aber nicht und dass dies auch von Faktoren wie Lagerung und Verarbeitung abhaengt. Fuer den Anfang kann man sich aber an existierenden Listen wie SIGHI orientieren und abwaegen, womit man anfangen will, was vielleicht „ganz sicher“ geht und was „gar nicht“ und was „vielleicht“ oder „ab und zu“ geht…

    Ich empfehle daher stets ein eigenes Ernaehrungstagebuch anzulegen und damit eine eigene Liste zu kreieren. Tips auch unter „Ueber Histaminintoleranz“ (s. Link oben). So kommt es, dass meine Liste etwas abweicht. Bei mir steht auch Knoblauch alles voellig OK da. Ausserdem wird meine und auch die SIGHI Liste regelmaessig geupdatet. Ich kenne aeltere Versionen der SIGHI-Liste, wo manche Lebensmittel noch fehlten oder anders markiert waren. Mit der Zeit, sobald sich der Koerper mal etwas erholt hat, kann man auch wieder Lebensmittel zum Teil wieder in den Speiseplan integrieren, die anfangs gar nicht gingen. Generell, wuerde ich versuchen so wenig wie moeglich zu streichen bzw. jedes weggelassene Lebensmittel durch ein neues, gesundes und vertraegliches zu ersetzen. Ich habe seit den Erfahrungen hier mit Histaminintoleranz viele neue Lebensmittel ausprobiert oder zumindest fuer uns neue 🙂 So koche ich mittlerweile auch gerne mal mit Fenchel, habe Chiasamen fuer mich entdeckt und neuerdings viele glutenfreie Mehlsorten (gerade laufen meine glutenfreien Info-Wochen).

    Zum Thema Vitamin C:

    Ja, in Zitronen und vielen anderen Fruechten ist Vit. C enthalten, aber zum Beispiel auch Petersilie und Brokkoli enthalten Vitamin C. Was Vitamin C anbelangt, sollte man es nicht in grossen Einmalmengen zu sich nehmen (das wird nur wieder ausgeschieden und geht auf Dauer auf die Nieren), sondern mehrere kleine Mengen ueber den Tag verteilt. Es bringt also im Fall einer Histaminintoleranz wenig sich haufenweise Vitamin C Tabletten oder so reinzuhelfen. Am besten man integriert mehrere Lebensmittel regelmaessig in den Speiseplan, die auch Vitamin C enthalten:

    https://histaminarm.wordpress.com/2013/09/15/vitaminbomben/

    Reines Vitamin C, also Ascorbinsaeure, die man kaufen kann, ist oft zu sauer und geht auf den Magen. Man kann es z.B puffern, aber ich bin generell kein Fan von Substitionen in Tabletten- oder Pulverchenform. Eat your medicine with food 🙂 Aufpassen bei Produkten wo „Citronensaeure“ draufsteht. Das wird oft zum Haltbarmachen genutzt, hat aber mit der Zitrone als Frucht nicht viel zu tun. Wird meist aus anderen Sachen gewonnen (u.a. Schimmelkulturen usw.) und ist nicht gut bei HIT.

    Ich hoffe, Du findest einen guten Einstieg in die Materie. Am Anfang erschlaegt es vielleicht etwas, aber bald wird das zur Routine 🙂

    Liebe Gruesse,
    Eva

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  4. Hallo Eva,

    ich habe Hit und bei mir wurde bei Tests vor wenigen Jahren auch Gluten, Milcheiweiss und Hühnereiweiss festgestellt. Ich nehm also Eigelb und Eiweissersatzpulver und alles an Milchersatz.
    Soja geht wg Histamin nicht. Mandel ist supi halt teuer, Reis top- aber da meine ein Bekannter, Koch mit HIT, Reis sei wie Caffee und Kakao fermentiert und deswegen enthalte es auch HI…..

    Ist da was bekannt?
    Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch, Yps

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    • Ja, Kakaobohnen werden fermentiert, soweit ich weiß. Generell enthält Kakao dennoch recht wenig Histamin. Kaum etwas ist völlig frei von Histamin. Problematisch ist Kakao eher wegen anderen enthaltenen biogenen Aminen. Schokolade enthält meist Sojalecithin. Ich habe ein paar Marken gefunden, die ohne auskommen und wo es auch weiße ohne Soja gibt – das funktioniert ganz gut. Was an Reis wie Kaffee sein soll, verstehe ich jedoch nicht ganz. Reis ist sofern nicht wieder aufgewärmt, sondern frisch zubereitet, kein Problem.
      Ich hoffe, das konnte Dir irgendwie weiterhelfen.

      Frohes Fest und guten Rutsch!

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